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Standhaft gegen den Wind

2026
Mehrkanal-Videoinstallation mit Sound

Standhaft gegen den Wind untersucht unsichtbare Kräfte und die Frage, wie Stabilität und Orientierung unter äußeren Einflüssen möglich bleiben. Ausgangspunkt ist der Wind – eine reale, kaum greifbare Kraft, die erst durch ihre Wirkung sichtbar wird: in schwankenden Bäumen, bewegtem Wasser, flatternden Stoffen sowie in Landschaften und Architekturen, die extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sind.

Die Installation verbindet unterschiedliche Bildquellen aus sozialen Medien und Nachrichtenarchiven. Auf mehreren Projektionsflächen und Bildschirmen erscheinen Sturm, Regen, Küsten, Landschaften und gebaute Umgebungen. Durch Wiederholung, Überlagerung und räumliche Anordnung entsteht kein linearer Erzählraum, sondern ein Gefüge aus Bildern, Klängen und Bewegungen.

Der Wind ist dabei nicht nur Hintergrund oder Symbol, sondern eine Kraft, die Materialien, Räume und Wahrnehmung fortwährend verändert. Stabilität erscheint nicht als Stillstand, sondern als eine immer wieder neu herzustellende Bewegung unter Druck.

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